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Zeitungsstapel

 

Juli 2026

Aktuelles aus dem Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung

Bildungsforschung aktuell

Porträt Meierkord

© Privat

Mitschnitt des Meet-the-Expert zum Thema Bildung in unterschiedlichen Lebensphasen: Was PISA und PIAAC übereinstimmend zeigen und was nicht online

Während die schulischen Leistungen der Fünfzehnjährigen in Deutschland laut PISA 2022 in Mathematik und Lesen merklich gesunken sind, zeigt PIAAC 2023 – auch bekannt als „Erwachsenen-PISA“ – für Deutschland ein anderes Bild für die Grund­kompetenzen der Erwachsenen im Alter von 16 bis 65 Jahren. Dabei fällt auf: Laut PIAAC sind insbesondere die Kompetenzen der jüngeren Menschen genau in diesen Bereichen vergleichsweise hoch und über die letzte Dekade stabil geblieben. Woran liegt das und wie gut lassen sich die beiden Studien vergleichen? Diese und weitere Fragen beleuchtete Anja Meierkord in ihrem Vortrag. Sie ist PIAAC-Analystin und Expertin für Erwachsenenbildung bei der OECD.

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Kinderhände mit Sprechblasen

© AdobeStock/Atchariya63

Start und Auftaktveranstaltung der Projekte in der Förderrichtlinie Umgang mit Vielfalt – Unterricht diversitäts­sensibel und lernwirksam gestalten

Wie muss Unterricht gestaltet sein, damit alle Kinder – unabhängig von ihren individuellen Lernvoraussetzungen und Bedarfen – ihre Ressourcen nutzen und besser lernen können? Das BMBFSFJ fördert 9 Projekte, die in enger Zusammenarbeit mit der Praxis diversitäts­sensible Unterrichtskonzepte entwickeln und erproben. Dabei sind nicht nur die fachlichen, sondern auch die überfachlichen Kompetenzen – wie beispielsweise die sozial-emotionale Entwicklung – zentral. Die Ergebnisse der Förderrichtlinie liefern praktisches Wissen für dringende Bedarfe aus der Schule – wie sie auch im → Deutschen Schulbarometer sichtbar werden. Hierzu zählen u. a. die Förderung überfachlicher Kompetenzen und der Umgang mit Heterogenität im Unterricht. Damit die gewonnenen Forschungser­kenntnisse für Akteurinnen und Akteure im Bildungssystem bestmöglich nutzbar sind, hat das BMBFSFJ zusätzlich einen übergeord­neten Begleit­prozess aufgesetzt. In einer Auftaktveran­staltung im BMBFSFJ in Berlin haben sich die Projekte über gemeinsame Ziele ausgetauscht.

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Kinder lernen mit einem Tablet

© Adobe Stock/Amenaa

Auftaktveranstaltung zur BMBFSFJ-Förderrichtlinie Frühe Bildung in einer digitalen Welt

Ende Juni trafen sich die zwölf Verbund- und Einzelprojekte der Förderrichtlinie Frühe Bildung in einer digitalen Welt zu einer zweitägigen Auftaktveranstaltung in Bonn. Nachdem die vom BMBFSFJ geförderten Projekte sukzessive seit Ende letzten Jahres ihre Arbeit aufgenommen haben, bot die Auftaktveranstaltung den rund 45 Teilneh­menden nun viel Raum für das gegenseitige Kennenlernen und Einblicke in die unter­schiedlichen geförderten Projekte. Aber auch der Austausch über methodische und inhaltliche Fragen sowie der Blick auf verschiedene Transfermöglichkeiten der gewonnenen Erkenntnisse standen im Mittelpunkt des Treffens. Die Veranstaltung bildete damit den persönlichen Auftakt zur Arbeit der im Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung verorteten Förderrichtlinie in den kommenden drei Jahren. Die Projekte befassen sich in dieser Zeit mit der frühen digitalen Medienbildung und blicken dabei unter anderem auf deren Gelingens­bedingungen.

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Porträtfoto

© IQIB

Was sind eigentlich Basiskompetenzen und warum sind sie so wichtig? – 5 Fragen an Dr. Sofie Henschel vom IQB

„Wenn das Fundament nicht stabil ist, wackelt alles, was danach kommt – wie beim Hausbauen“ sagt Sofie Henschel in neuen Kurzinterview 5 Fragen an zum Thema Basiskompetenzen. Lesen, Schreiben und Rechnen sind damit gemeint – aber auch: digitales Verständnis, Kommunikation und Selbstregulation. Diese Fähigkeiten sind die Grundlage für Bildung, Beruf, Teilhabe und Selbstbestimmung. Aktuelle Forschungs­ergebnisse zeigen, dass die gezielte Förderung in frühen Bildungsinstitutionen, wie der Kita, der Grundschule oder auch der Familie, sich langfristig positiv auf den schulischen Erfolg, die soziale Integration und berufliche Perspektiven auswirken. Warum das so ist und weshalb Basiskompetenzen eigentlich so wichtig sind, erklärt Dr. Sofie Henschel vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen im Interview.

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Personen im Gespräch

© Adobe Stock/kodidesign

13 Forschungsprojekte zum Transfer in der inklusiven Bildung gestartet

Wie gelangen erfolgreiche Forschungser­gebnisse zur inklusiven Bildung in die Praxis? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Förder­richtlinie Transfer in der inklusiven Bildung (InkBi Transfer) des BMBFSFJ. Aktuell entwickeln und erproben Akteurinnen und Akteure aus Bildungsforschung, Bildungspraxis und Bildungsadministration in 13 geförderten Forschungsprojekten gemeinsam wirksame Wege, um wissenschaftliche Erkenntnisse nachhaltig in die Praxis zu übertragen. Ziel ist es, bewährte Konzepte, Materialien und Erkenntnisse zur inklusiven Bildung langfristig zu verbreiten und strukturell zu verankern. Begleitet werden die Projekte durch Maß­nahmen der Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus stärkt eine gezielte Vernetzung innerhalb der Förder­richtlinie den Austausch zwischen den Beteiligten und fördert die gemeinsame Weiterentwicklung erfolgreicher Transfer­ansätze.

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→ Webreportage: Transfer in der inklusiven Bildung gestalten

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Papierfiguren auf einer Mappe

© Adobe Stock/andyaziz6

Neues Dossier zu Bildungsgerechtigkeit online

Nationale und internationale Studien zeigen, dass der Bildungserfolg in Deutschland nach wie vor stark von sozialen Ungleichheiten geprägt ist. Faktoren wie die soziale Herkunft, der Wohnort oder die finanzielle Lage beeinflussen noch immer maßgeblich, welche Bildungsabschlüsse Kinder und Jugendliche erreichen. Bildungsgerechtigkeit ist deshalb eine zentrale Herausforderung unseres Bildungssystems und ein Schwerpunkt in der Bildungsforschung. Konkret beschäftigen sich Forschende mit der Frage, wie die Bildungs­chancen von allen Kindern und Jugendlichen gefördert werden können. Das neue Dossier beinhaltet Forschungsergebnisse aus dem Rahmenprogramm empirische Bildungs­forschung zum Thema Bildungsgerechtigkeit und skizziert bestehende Herausforderungen sowie aktuelle Forschungsperspektiven.

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Neues aus den Forschungsschwerpunkten

Bildung gemeinsam weiter denken

© ABIBA I Meta

Transferprodukte zum Abbau von Bildungsbarrieren veröffentlicht

Wie kann es gelingen, die unterschiedlichen Lebenssituationen junger Menschen bei der Gestaltung von Bildung besser zu berück­sichtigen und Teilhabechancen zu erweitern? Die Transferprodukte des Metavorhabens zum Abbau von Bildungsbarrieren bereiten die Ergebnisse der Förderrichtlinie zu diesen Fragen für die Praxis auf. Die Broschüre Bildung gemeinsam weiter denken bündelt übergreifende Befunde und Hinweise auf Praxisbeiträge der geförderten Projekte. Zudem umfasst sie ein Argumentationspapier, das mit Praxispartnerinnen und Praxispartnern entwickelt wurde. Es unterstützt die Umsetzung praktischer Aktivitäten mit starken Argumenten für die Öffnung von Handlungsspielräumen - gerade in Zeiten knapper Ressourcen und hoher Belastung. Die Transferprodukte stehen auf der Projekthomepage zum Download bereit.

ABIBA | Meta → Transferprodukte

Broschüre → Bildung gemeinsam weiter denken – Forschungsergebnisse und Praxishinweise zum Abbau von Bildungsbarrieren

Argumentationspapier → Bildung weiter denken

 
Zeitschriftencover

© DLR Projektträger

Neue Zeitschrift erschienen: Forum für finanzielle und ökonomische Bildung

Wirtschaft verstehen. Bildung gestalten. Zukunft mitdenken. – Unter diesem Motto erscheint im Wochenschau Verlag das Forum für finanzielle und ökonomische Bildung. Die Zeitschrift entstand im Kontext der Aktivitäten des Metavorhabens Finanzielle Bildung (MetaFin) der Förderlinie Forschung zu finanzieller Bildung. Sie schlägt die Brücke zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Erfahrung aus der Wirtschafts- und Finanzbildung, indem sie diese kritisch reflektiert und in gesellschaftliche Zusammen­hänge einordnet. Jede Ausgabe widmet sich einem thematischen Schwerpunkt. Die erste Ausgabe behandelt Chancen und Herausfor­derungen, die aktuelle Transformations­prozesse wie Klimawandel, Digitalisierung und demografischer Wandel für die finanzielle und ökonomische Bildung bedeuten. Neben einem Interview mit Bundesbildungsministerin Karin Prien bietet die erste Ausgabe praxisnahe Berichte sowie einen internationalen Blick auf die ökonomische Bildung in Finnland.

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Veranstaltungen

Logo

© Metavorhaben Digi

Jetzt anmelden zum 7. EdTech Research Forum

Das 7. EdTech Research Forum (17.-18.09.2026) bietet als Jahrestagung des Metavorhabens Digitalisierung im Bildungs­bereich Einblicke in aktuelle Forschungs­projekte des BMBFSFJ-Forschungsschwer­punktes Kompetenzen für eine digital geprägte Welt und schafft Räume für Vernetzung und Austausch zwischen Akteurinnen und Akteuren aus Bildungspraxis, -forschung, -administration und weiteren Interessierten. Das Programm bietet Formate mit verschiedenen Schwer­punkten: Sessions, in denen Wissenschaft und Praxis gemeinsam Ergebnisse vorstellen und neue Konzepte erproben, Diskussionsräume zur Rolle digitaler Kompetenzen aus Praxisper­spektive sowie Austauschformate, in denen die Forschungscommunity konzeptionelle und methodische Fragen weiterdenkt.

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Weitere Meldungen

Bund-Länder-Initiative fördert Forschung zum digitalen Lehren und Lernen

Mit der Rahmenbekanntmachung zur Bund-Länder-Initiative Digitales Lehren und Lernen schafft das BMBFSFJ die Basis zur Förderung einer ko-konstruktiven und praxisorientierten wissenschaftlichen Forschung zur digitalen und digitalisierungsbezogenen Lehrkräftebildung. Ziel ist eine bundesweite, evidenzbasierte Qualitätsentwicklung im Rahmen des Hand­lungsstrangs III zum DigitalPakt 2.0. Gefördert werden Forschungsprojekte in sechs Modulen: A Kompetenzcluster lernen:digital, B Kompetenzcluster daten- und KI-gestütztes Lehren, C Kompetenzcluster Digitale Souveränität, D Kompetenzcluster Digital Leadership, E Kompetenzcluster Berufliche Bildung, F Vernetzungs- und Transferstelle. Projektskizzen können nach Veröffentlichung der Förderaufrufe eingereicht werden.

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Laptop

© Mercator-Institut_H. Witte

BiSS-Transfer: Mehr als 40.000 Personen zur sprachlichen Bildung fortgebildet

Mehr als 40.000 Personen haben sich bereits über die BiSS-Fortbildungsplattform im Bereich der sprachlichen Bildung weiterqualifiziert. Das Angebot der Initiativen BiSS und BiSS-Transfer umfasst mehr als 200 Blended-Learning-Einheiten, die Lehrkräfte und pädagogische Fach­kräfte aus Schulen und Kitas in ganz Deutschland nutzen. Einige der Fortgebildeten werden selbst als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aktiv und bilden weitere Fach­kräfte fort. Lehrkräfte können zum Beispiel an grundlegenden Einführungen in die sprachliche Bildung teilnehmen oder sich mit Themen wie der Förderung von Schreibflüssig­keit und Schreibstrategien befassen. Das Angebot ist breit gefächert und verbindet Online- und Präsenzlernen, um Teilnehmenden viel Flexibilität bei der Fortbildung zu ermöglichen.

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Cover

© Eva Revolver

Kompetenzzentren für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung

Nach rund drei Jahren endet die Förderung des Kompetenzverbund lernen:digital. Was bleibt, sind neben den über 250 Qualifi­zierungskonzepten für Lehrkräfte wichtige Erkenntnisse der Transferstelle dazu, wie die Ergebnisse der praxisorientierten Forschung den Weg in die Breite finden. Beteiligt an der Transferstelle waren unter Federführung der Universität Potsdam elf Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie das Forum Bildung Digitalisierung. Das Ziel: den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern – und nicht zuletzt zu verstetigen. Das Impulspapier Transfer gestalten – Impulse aus dem Kompetenzverbund lernen:digital führt Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Arbeit der lernen:digital Transferstelle zusammen und zeigt, wie verschiedene Formate den Dialog zwischen Wissenschaft, Landesinstituten und Qualitätseinrichtungen systematisch stärken können.

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Illustration

© freepik/jemastock

Offen, innovativ, zukunftsfähig – Förderrichtlinie des Bundes stärkt non-formale Bildung in digitalen Zeiten

Jugendzentren, Stadtbüchereien, Schüler­labore oder Repair-Cafés leisten als non-formale Bildungsorte einen wichtigen Beitrag zur Kompetenzentwicklung von Lernenden. Unsere Gesellschaft und die künftige Arbeitswelt brauchen kollaboratives Arbeiten, Problemlösefähigkeiten und kreatives Denken. An den genannten Orten werden diese Fähigkeiten partizipativ, niederschwellig und mit dem Fokus auf eigene Themen und Vorlieben der Lernenden erlernt und erprobt. Die Förderrichtlinie des BMBFSFJ OE_Erfahrungsräume setzt die OER-Strategie des Bundes um: eine Transformation des Bildungssystems hin zu mehr Offenheit und Chancengerechtigkeit. Die ab Sommer 2026 geförderten 16 Projekte nutzen die Potentiale von Offenen Bildungsmaterialien und Bildungspraktiken, um Angebote der non-formalen Bildung gezielt zu vernetzen und bundesweit zugänglich zu machen.

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Cover

© Transferinitiative für kommunales Bildungsmanagement

Erklärung von Bund, Ländern und Kommunen: Gemeinsam für starke kommunale Bildungslandschaften

Anlässlich der Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement 2026, die am 16. und 17. Juni unter dem Titel Gemeinsam für mehr Bildungsgerechtigkeit vor Ort in Berlin-Neukölln stattgefunden hat, haben das BMBFSFJ, die Länder und die Kommunalen Spitzenverbände eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung kommunaler Bildungslandschaften auf den Weg gebracht. Im Fokus der Erklärung steht die Bedeutung der kommunalen Ebene und ihrer Sozialräume für die Verwirklichung von Teilhabechancen und Bildungsgerechtigkeit entlang des lebensbegleitenden Lernens. Wichtiger Schlüssel dabei ist das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement, das im Rahmen von bestehenden und künftigen Bundes- und Länderprogrammen weiter unterstützt werden soll.

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BMBFSFJ – Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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E-Mail: ebf@dlr.de
Web: → https://www.empirische-bildungsforschung-bmbfsfj.de/

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