Umgang mit Vielfalt im Unterricht

Lernvoraussetzungen berücksichtigen

Sprechblasen

Adobe Stock/Atchariya63

Unsere Gesellschaft ist bunt und vielfältig. Das spiegelt sich auch in unseren Schulen und Klassenzimmern wider.

Kinder haben unterschiedliche soziale, ethnische und kulturelle Hintergründe und jedes Kind bringt unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit in den Unterricht. Kurz gesagt: Jedes Kind hat verschiedene Stärken und Bedarfe. Das kann sich beispielsweise auf das fachliche Vorwissen oder die Begabung beziehen, auf die Motivation, individuelle Interessen, aber auch darauf, was sich die Lernenden selbst zutrauen, ob sie sich in der Schule wohlfühlen, sich gut konzentrieren können oder vielleicht körperliche oder psychische Beeinträchtigungen haben. Ein zentrales gesellschaftliches und bildungspolitisches Ziel ist es, allen Kindern Lernerfolg zu ermöglichen - ganz unabhängig von ihren individuellen Lernvoraussetzungen. Lernerfolg bedeutet dabei nicht nur fachliches Wissen und Verständnis, sondern auch der Erwerb überfachlicher Kompetenzen, wie zum Beispiel sozial-emotionale oder kooperative Kompetenzen. Schulleistungsstudien zeigen, dass das in Deutschland bislang noch nicht ausreichend gelingt und die Diversität im Unterricht häufig eher als Herausforderung gesehen wird. Wie muss Unterricht also gestaltet sein, damit er für alle Lernenden lernwirksam ist? Was genau bedeutet eigentlich lernwirksam? Wie trägt die Anerkennung der individuellen Bedarfe zum Wohlbefinden und der Lernatmosphäre bei? Was brauchen Lehrkräfte, um den Unterricht entsprechend zu gestalten? Und was muss passieren, damit der Umgang mit Diversität im Unterricht vor allem als Chance gesehen und die Stärken aller Kinder genutzt werden können?

Hier ergibt sich eine Reihe von Fragen. Um diese Fragen zu beantworten und das gemeinsame Ziel zu erreichen, müssen alle an der Bildung beteiligten Akteure, z.B. aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammenarbeiten. Neben dem individuellen Bildungserfolg jedes einzelnen Kindes ist die Beantwortung dieser Fragen und eine erfolgreiche Umsetzung in der schulischen Praxis sehr bedeutsam für die Verbesserung der Bildungsgerechtigkeit und damit für unsere gesamte Gesellschaft.

Förderrichtlinie „Umgang mit Vielfalt – Unterricht diversitätssensibel und lernwirksam gestalten"

In der Förderrichtlinie „Umgang mit Vielfalt – Unterricht diversitätssensibel und lernwirksam gestalten“ fördert das BMBFSFJ insgesamt 9 Projekte an 23 Standorten. Die Forschenden erarbeiten in Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren aus der Praxis konkrete Unterrichtskonzepte, die dann im Unterricht erprobt und hinsichtlich ihrer Lernwirksamkeit und Diversitätssensibilität untersucht werden. Die Unterrichtskonzepte sind so gestaltet, dass sie die individuellen Lernvoraussetzungen und Bedarfe aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Alle Schülerinnen und Schüler sollen unabhängig von ihren Lernvoraussetzungen und Bedarfen vom Unterrichtsangebot profitieren. Die Unterrichtskonzepte umfassen sowohl individuelle als auch soziale Lernprozesse und zielen auf fachliche Lernerfolge sowie überfachliche Lernerfolge ab.

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DLR-PT

Damit die Unterrichtskonzepte für die Praxis bestmöglich nutzbar sind, werden in den Forschungsprojekten von Beginn an Akteure aus der Praxis beteiligt. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe stellt schon bei der Entwicklung der Unterrichtskonzepte sicher, dass die Projekte die Bedarfe der Praxis berücksichtigen und gleichzeitig der aktuelle Forschungsstand einfließt. Die Projekte erproben die Konzepte in der Praxis und entwickeln praxisnahe Konzepte für die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.

Damit die Erkenntnisse auch nach Ablauf der Projektförderung nachhaltig verankert bleiben, binden die Projekte in einem übergreifenden Begleitprozess relevante Stakeholder ein und bauen Netzwerke auf. Es entstehen von Beginn an Forschungs-Praxis-Kooperationen, die sicherstellen, dass die erarbeiteten Ergebnisse für die Praxis relevant und umsetzbar sind. Die Unterrichtskonzepte entstehen teilweise durch den Ansatz des Design-Based Research. Das ist ein Forschungsansatz, bei dem neue Konzepte gemeinsam entwickelt, in der Praxis erprobt und auf Basis der Ergebnisse Schritt für Schritt verbessert werden. So entstehen innovative und praxisrelevante Konzepte und gleichzeitig Wissen darüber, wie evidenzbasierte Schulentwicklungsprozesse bestmöglich gestaltet werden können.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich gerne an Karin Freitag.

(Karin.Freitag@dlr.de).

Die Projekte beschäftigen sich mit Unterrichtskonzepten für die Primar- und Sekundarstufe und legen den Fokus auf unterschiedliche fachliche und überfachliche Kompetenzen. Eine Übersicht finden Sie hier:

Primarstufe

AdamS (Sachunterricht, Klasse 1-4)

Adaptive Lehrkompetenz als Grundlage lernwirksamen und differenzsensiblen Unterrichts: Entwicklung einer Adaptionsmatrix für den Sachunterricht

Das Projekt beschäftigt sich mit adaptiven Handlungsstrategien von Lehrkräften im Umgang mit der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler. Die Forschenden identifizieren auf der Basis von Videoanalysen adaptive Strategien von praxiserfahrenen Lehrkräften in sachunterrichtlichen Lernsituationen. Der Einsatz dieser Handlungsstrategien soll dabei helfen, den vielfältigen Voraussetzungen der Lernenden besser gerecht zu werden. Die Forschenden stellen die gesammelten adaptiven Handlungsstrategien in einer Orientierungshilfe für das pädagogische Personal zusammen und berücksichtigen dabei unterschiedliche Diversitätsmerkmale der Schülerinnen und Schüler (u.a. fachliche Kompetenzen, spezifische Unterstützungsbedarfe, sprachliche Voraussetzungen). Damit werden neben den Fachkompetenzen die soziale Integration sowie die motivationale und sozial-emotionale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gefördert.

Die entwickelten Materialien und Konzeptionen werden als digital aufbereitete Open Educational Ressource für die Bildungspraxis bereitgestellt.

Universität zu Köln Didaktik des inklusiven Unterrichts

Ko-divers (Sachunterricht, Klasse 2-4) 

Kooperatives Lernen lernwirksam und diversitätssensibel gestalten

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Ansatz kooperativen Lernens. Bei diesem Ansatz werden die individuellen Voraussetzungen der Lernenden in einem gemeinsamen Lernprozess als pädagogische Ressource genutzt. Die Forschung zeigt, dass die Umsetzung des Ansatzes im Unterricht herausfordernd ist und oft nicht gelingt. Im Rahmen einer Wissenschafts-Praxis-Kooperation entwickeln Forschende und Lehrkräfte gemeinsam ein lernwirksames und diversitätssensibles Unterrichtskonzept für kooperatives Lernen am Beispiel des Sachunterrichts in der Grundschule. Dazu arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit als inklusiv ausgewiesenen Grundschulen und der Bildungsadministration in drei Bundesländern zusammen. Das Unterrichtskonzept soll einen wertschätzenden Umgang mit Diversität unterstützen und die soziale Integration aller Lernenden stärken.

Das fertige Konzept wird über Veröffentlichungen auch Lehrkräften, die nicht am Projekt beteiligt sind, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern national wie international vorgestellt. Zudem wird eine Lehrkräftefortbildung entwickelt, im Rahmen derer Lehrkräfte das Konzept kennenlernen und seine Umsetzung im Unterricht erlernen und erproben können.

Technische Universität Darmstadt - Ko-divers

Logo Ko-divers

Ko-divers

Soko-m (Mathematik, Klasse 3-4)

Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern für das kooperative Lernen im diversitätssensiblen Mathematikunterricht der Grundschule

Das Projekt beschäftigt sich mit sozial-emotionale Kompetenzen als Voraussetzung für ein erfolgreiches Lern- und Arbeitsverhalten der Kinder im Unterricht. Im Projekt wird eine Unterrichtseinheit zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe an Grundschulen entwickelt. Die Kinder lernen, Gefühle zu regulieren, Perspektiven einzunehmen, konstruktiv zu kommunizieren und Konflikte zu lösen. Ziel ist nicht nur die Stärkung des sozialen Miteinanders, sondern auch die Verbesserung der fachlichen Lernprozesse im Mathematikunterricht. Die Forschenden untersuchen, wie sich die zuvor erworbenen sozial-emotionalen Kompetenzen auf die Qualität der Kooperation der Kinder im Mathematikunterricht und ihren Lernerfolg auswirken. Hier arbeiten die Kinder in Kleingruppen an geometrischen Problemstellungen und stärken dabei prozessbezogene Kompetenzen wie mathematisches Argumentieren und Kommunizieren.

Die Forschenden erarbeiten gemeinsam mit Lehrkräften ein praxisnahes Handbuch zu den Unterrichtseinheiten (1. Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen, 2. kooperatives Mathematiklernen). Diese enthalten neben theoretischen Grundlagen auch konkrete Unterrichtsverläufe, Reflexionshilfen und Praxismaterialien für die Umsetzungen in Schulen. Zusätzlich wird ein Fortbildungskonzept für Grundschullehrkräfte entwickelt, das sowohl im Rahmen schulinterner Fortbildungen als auch in der universitären Lehrkräftebildung eingesetzt werden kann. Durch eine frühzeitige Kooperation mit Lehrkräftebildungszentren und Landesinstituten wird die nachhaltige Verankerung unterstützt.

Sekundarstufe

DiVa (Deutsch, Mathematik, Klasse 5)

Didaktik der Vielfalt. Erforschung, Entwicklung und Transfer diversitätssensibler Unterrichtskonzepte

Das Projekt beschäftigt sich damit, wie der Unterricht in Deutsch und Mathematik (Sekundarstufe I) durch den Einsatz des Konzepts der „Didaktik der Vielfalt“ diversitätssensibler und lernwirksamer gestaltet werden kann. Dazu werden differenzierende Aufgabenformate und kooperative Lernformen insbesondere an inklusiv arbeitenden Schulen eingesetzt. Die Forschenden nutzen unter anderem Videoaufnahmen und Befragungen von Lehrkräften, um gemeinsam mit Praxisexpertinnen und ‑experten ein Unterrichtskonzept aufbauend auf Fallbeispielen (Fallvignetten) zu erarbeiten. Das Unterrichtskonzept zielt neben den fachlichen auch auf sozial-emotionale Lernerfolge ab. Gleichzeitig nehmen die Forschenden auch die Perspektive der Lernenden in Bezug auf das umgesetzte Unterrichtsangebot in den Blick.

Die entstehenden videobasierten Fallvignetten werden durch Aufgabenbeispiele und Materialien für unterrichtsbezogene Fort- und Weiterbildungen angereichert und als praxisorientierte Open Educational Resources bereitgestellt.

Universität Bielefeld - Didaktik der Vielfalt

Logo Diva

DiVa

DIVE-DL (Deutsch, Klasse 9-10)

Diversitätssensibler und lernwirksamer Deutschunterricht durch Deeper Learning

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Konzept Deeper Learning als einen Ansatz für einen anerkennenden Umgang mit Diversität in heterogenen Klassen. Dieses Konzept integriert individualisierte Lernkonzepte, ist anpassbar, bietet Wahlmöglichkeiten und fördert die Entwicklung von Zukunftskompetenzen. Gemeinsam mit Personen aus Landesinstituten und Lehrkräften entwickeln die Forschenden Unterrichtskonzepte für das Fach Deutsch in der Sekundarstufe (9./10. Klasse) zum Thema „Vielfalt und Identität“, die dann an Schulen umgesetzt werden. Dabei fokussieren die Unterrichtskonzepte sowohl überfachliche (z.B. sozio-emotionale Merkmale, Empathie, Demokratieverständnis, Anerkennung von Diversität) als auch fachbezogene Lernziele (z.B. Perspektivwechsel, kritische Reflexion und Formulierung eigener Haltungen).

Im Projekt entstehen erklärende, multimediale Deeper Learning Manuale. Zudem werden in Workshops Trainerinnen und Trainer ausgebildet und digitale Plattformen genutzt, damit die Materialien auch nach Ablauf der Projektlaufzeit verfügbar sind.

GUIDE (Geschichte, Sekundarstufe 1)

Geschichtsunterricht zum Thema Inklusion, Diversität und Exklusion

Das Projekt beschäftigt sich mit Prozessen der Inklusion und Exklusion als relevante Faktoren für die Teilhabe an unserer Gesellschaft und damit, wie Vielfalt mit diesen Prozessen zusammenhängt. Das Fach Geschichte hat das Potential, diese Prozesse zu verdeutlichen und Jugendlichen zu unterstützen, Fähigkeiten zur Orientierung in einer komplexen Welt aufzubauen. Die Forschenden entwickeln ein Konzept für diversitätssensiblen Unterricht, der diese Orientierung unterstützt und historische Kompetenzen aufzubauen. Dabei erfolgt das Lernen diversitätssensibel, indem den Lernenden mehrere unterschiedliche (orientierungsrelevante) Lernwege angeboten werden und sie, z.B. über Formen des sozialen Lernens, Erfahrungen der Zugehörigkeit machen können.

GUIDE entwickelt in Zusammenarbeit mit Weiterbildungszentren und Lehrkräften ein Paket an Unterrichtshilfen sowie ein Fortbildungskonzept, das Lehrkräfte dabei unterstützt, ihren Geschichtsunterricht diversitätssensibel zu gestalten.

MuDiRe (Deutsch, Politische Bildung/Geschichte, Sekundarstufe 1)

Multidimensionale Diversität als Ressource kooperativen Lernens im digitalen und analogen Raum

Vielfalt der Schüler:innen eingeht und durch kooperatives Lernen Diversität als Ressource nutzt. Sie erarbeiten drei Unterrichtsreihen für die 8. Jahrgangsstufe, die diversitätssensibel sowohl fachliches (z.B. Lesekompetenz, demokratische Kompetenzen) als auch überfachliches Lernen (z.B. Kooperationsfähigkeit) fördern und ressourcenschonend einsetzbar sind. Ziel ist es, Bildungs- und Teilhabechancen einer vielfältigen Schülerinnen- und Schülerschaft zu verbessern und die soziale Eingebundenheit in die Klassengemeinschaft als Grundlage zur Förderung gesellschaftlichen Zusammenhalts zu stärken. Die Forschenden arbeiten mit Akteurinnen und Akteuren aus Bildungspraxis sowie verschiedenen Fachdisziplinen zusammen, damit das entwickelte Unterrichtkonzept möglichst anwendbar und in der schulischen Praxis nutzbar ist.

Unterrichtsreihen werden als Open Educational Resources sowie über Fortbildungsangebote und Lehrangebote für Lehramtsstudierende bereitgestellt.

Universität Potsdam - MuDiRe

ReLePro (Sport, Sekundarstufe 1)

Reflexive Lernprozessbegleitung im Fach Sport: Entwicklung und Evaluation reflexiver Lehr-Lern-Methoden für einen lernwirksamen und diversitätssensiblen Sportunterricht

Das Projekt beschäftigt sich damit, ein diversitätssensibles und lernwirksames Konzept für den Sportunterricht zu entwickeln. Das Konzept setzt eine reflexive Lernprozessbegleitung um. Das bedeutet einerseits, dass Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam regelmäßig über Lernziele sprechen und dass Lehrkräfte ihnen regelmäßig eine Rückmeldung zu ihren Lernprozessen geben (Lernprozessbegleitung). Gleichzeitig unterstützen Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler darin, (reflexiv) selber das Geschehen und Lernen im Schulsport zu beobachten und zu reflektieren. Konkret sollen sowohl Beobachtungs- und Reflexionsinstrumente als auch ein Leitfaden für den Einsatz im Unterricht sowie ein Fortbildungskonzept entstehen. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kooperieren eng mit Sportlehrpersonen an Schulen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Die entwickelten Instrumente und Konzepte sollen Lehrkräften, Lehrkräfteausbildnerinnen und -ausbildner und Lehrkräftefortbildnerinnen und -fortbildner in ganz Deutschland für die praktische Anwendung zur Verfügung gestellt werden. Die Dissemination in die Praxis soll mit Partnerinnen und Partnern aus allen Phasen der Lehrkräftebildung sowie Akteurinnen und Akteuren der Länder für den Schulsport zielgrupenorientiert und nachhaltig gestaltet werden.

SHARE (Deutsch, Gesellschaftslehre, Klasse 6)

Sozial integrative und fachlich adaptive Vermittlung von Lesestrategien in zwei Fächern

Das Projekt beschäftigt sich damit, wie in den Fächern Deutsch und Gesellschaftslehre in der fünften Klassenstufe sowohl die Lesekompetenz als auch die soziale Integration von Schülerinnen und Schülern gefördert werden kann. Dazu wird die Vermittlung von Lesestrategien zur Förderung der Lesekompetenz mit kooperativen Lernformen kombiniert. Ziel ist es, die Vielfalt der Lerngruppe als Ressource zu nutzen, sodass alle Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Lesekompetenz und ihrer sozialen Integration profitieren. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu sozialer Teilhabe für alle. SHARE strebt durch den Einbezug der zwei Fächer Deutsch und Gesellschaftslehre einen Transfer und damit eine nachhaltige Verfestigung erworbener Lesestrategien und sozialer Erfahrungen an.

Die Forschenden arbeiten mit der Schulpraxis zusammen, damit das Konzept in der Praxis anwendbar und ressourcenschonend umsetzbar ist. Sie entwickeln vielfältige, digitale Materialen, durch die es Lehrkräften möglich ist, sich das Konzept selbstständig anzueignen und es umzusetzen. Eine Dissemination über Institutionen und Akteurinnen und Akteure in Schule und Bildungsverwaltung sorgt dafür, dass das Konzept Breitenwirkung entfalten kann.

Universität Wuppertal - SHARE

Weitere Formate zu diesem Thema:

Transfer-Dialog Umgang mit Vielfalt