Inklusive Bildung

Pädagogin malt mit Kindern

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Forschungsschwerpunkt: Inklusive Bildung
Förderzeitraum: seit Oktober 2017
Handlungsfelder: Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt & Qualität im Bildungswesen

Aktuelles
Mit der neuen Forschungsförderrichtlinie „Transfer in der inklusiven Bildung“ knüpft das BMBF an seine bisher geförderte Forschung an. Hierdurch sollen empirisch abgesicherte wie auch praktisch erprobte Erkenntnisse aus der inklusiven Bildung für ein breites Anwendungsfeld nutzbar gemacht werden. Zugleich sollen über alle Bildungsetappen hinweg Erkenntnisse zur Gestaltung von nachhaltig wirksamen Transferansätzen in der inklusiven Bildung generiert werden.

Ziele der Fördermaßnahmen
Inklusive Bildung – also gemeinsame Lehr-Lernprozesse von Menschen mit unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen – ist eines der zentralen Anliegen der aktuellen Bildungspolitik. Sie ist die Grundlage für persönliche Entwicklung, soziale Teilhabe und einen gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsleben. Im Jahr 2009 hat Deutschland die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) ratifiziert - und sich damit verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen zu gewährleisten. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen über alle Bildungsetappen – von der frühkindlichen über die schulische und berufliche Bildung bis hin zur Hochschule und Weiterbildung – einen gleichberechtigten Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung zu ermöglichen. Seit 2017 förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsprojekte zum Thema inklusive Bildung. Die Förderung im Schwerpunkt inklusive Bildung wird seit dem Neuzuschnitt der zuständigen Ressorts im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fortgeführt.

Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der geförderten Forschungsprojekte entwickeln und erforschen unter anderem in Kooperation mit Vertretern und Vertreterinnen der Bildungspraxis, wie es gelingen kann, barrierearme Lernumgebungen und vergemeinschaftende Lehr-Lernen-Prozesse zu gestalten. Zudem untersuchen sie innovative Diagnose- und Unterstützungsmaßahmen, die sich an den individuellen Lebens- und Lernverhältnissen der Lernenden orientieren. Darüber hinaus stärken die Projekte in Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus der Bildungspraxis und -administration die Verbreitung und Verankerung der gewonnenen Erkenntnisse, Konzepte und Materialien zur inklusiven Bildung. Mit diesen Themen leistet der Forschungsschwerpunkt einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Artikels 24 der UN-Behindertenrechtskonvention. Denn Deutschland hat sich 2009 mit der Unterzeichnung der Vereinbarung verpflichtet, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen an Bildung zu ermöglichen.

Der Forschungsschwerpunkt inklusive Bildung umfasst insgesamt drei Förderrichtlinien. Deren inhaltlicher Fokus liegt auf den Themen Professionalisierung (InkBi 1), förderbezogene Diagnostik (InkBi 2) und Transfer (InkBi Transfer). Die Förderlinien sind Bildungsetappen übergreifend ausgerichtet und nehmen auch Bildungsübergänge in den Blick.

Richtlinie zur Förderung der Forschung zu "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung - BMBF

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“ - BMBF

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Transfer in der inklusiven Bildung“ - BMFTR


Stand des Forschungsschwerpunkts:

Fachkräftequalifizierung für inklusive Bildung

Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung

Transfer in der inklusiven Bildung

Die Förderrichtlinien zur Fachkräftequalifizierung (InkBI 1) und zur förderbezogenen Diagnostik (InkBi 2) wurden durch das Metavorhaben Inklusive Bildung (MinkBi) begleitet.

Forschungsergebnisse finden Sie in der Broschüre Fachkräftequalifizierung für inklusive Bildung Ergebnisse und Produkte aus fünf Jahren Forschung.