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Bekanntmachung: 03.04.2023
Handlungsfeld: Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Ziele der Fördermaßnahme
Bildung ist der Schlüssel zu gelingender Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Allen Menschen – unabhängig von ihrem sozialen Status, ihrer Migrationsgeschichte sowie anderen Diversitätsdimensionen – gleiche Bildungschancen zu eröffnen, ist auch für ein demokratisches Miteinander in der Migrationsgesellschaft maßgeblich. Um die Bildungschancen von Menschen mit Migrationsgeschichte zu erhöhen, braucht es ein Mehr an interdisziplinärer und praxisorientierter Forschung zu Diskriminierungen im Bildungssystem sowie zu möglichen Lösungsansätzen.
Verantwortungsvolle Bildungspolitik, -verwaltung und -praxis ist auf fundiertes Steuerungs- und Handlungswissen angewiesen. Es ist Voraussetzung und Grundlage für eine diversitätssensible Gestaltung des Bildungssystems sowie für einen produktiven und potenzialorientierten Umgang mit gesellschaftlicher Heterogenität. Erkenntnisse für ein diversitätssensibles Bildungssystem zu generieren und auch für spezielle Zielgruppen wirksam zu machen, ist das Ziel der Förderrichtlinie „Integration durch Bildung“ im Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung.
Im Rahmen des Programms wird Forschung und Transfer zu Bildungsangeboten und Empowerment für Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte (Förderinitiative A) sowie zu diversitätssensiblem Handlungswissens im Bildungssystem (Förderinitiative B) gefördert. Akteure der Bildungspraxis sind intensiv in die Forschungsprozesse eingebunden, um gemeinsam mit der Wissenschaft Transfermaßnahmen zu entwickeln und zu erproben.
Mit der Änderungsbekanntmachung (Bundesanzeiger vom 29. Mai 2026) können sich im Programm geförderte Projekte um Verlängerung und Aufstockung bewerben, um die Wirkungen der entwickelten Handlungsansätze zu überprüfen und eine strukturelle Verankerung im Handlungsfeld vorzubereiten. Zudem wird das Programm um eine zusätzliche Förderinitiative zur Generierung von diversitätssensiblem Handlungswissen für bessere Bildungschancen von Jungen und jungen Männern mit Migrationsgeschichte erweitert (Förderinitiative C). Im Rahmen dieser Förderinitiative können sich auch Akteure bewerben, die bisher noch nicht im Programm gefördert werden.
Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) und aus nationalen öffentlichen Mitteln des Bundes (BMBFSFJ) finanziert.
Antragstellung: Förmliche Förderanträge zur ergänzenden Förderinitiative C können bis zum 23. Juli 2026 eingereicht werden.
Antragsberechtigung: Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sowie im Verbund öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, die in der pädagogischen Arbeit mit Menschen mit Migrationsgeschichte sowie in der Jungen-, Männer-, Väter- oder Elternarbeit tätig sind.
Informationsveranstaltungen (Online): Am 16. Juni 2026, 13.30-16.00 Uhr und am 17. Juni 2026, 9.30-12.00 Uhr. Die Antragstellung setzt die Teilnahme an einem der Termine voraus.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich per Email an integration-durch-bildung-BMBFSFJ@dlr.de unter Angabe folgender Informationen zur Veranstaltung an:
Im Vorfeld der Veranstaltung erhalten Sie dann den Webex-Link.
Änderung der Förderrichtlinie "Integration durch Bildung", Bundesanzeiger vom 29.05.2026
Richtlinie zur Förderung des Programms „Integration durch Bildung“, Bundesanzeiger vom 28.04.2023
Bildung für alle in der Einwanderungsgesellschaft - BMBFSFJ
Fachtagung "Gute Bildung in der Einwanderungsgesellschaft"
Zu den Projekten im Themenfinder
Das Metavorhaben zu „Integration durch Bildung“ wird geleitet von Prof. Dr. Dr. h.c. Annette Scheunpflug, Universität Bamberg
Ansprechperson:
Prof. Dr. Dr. h.c. Annette Scheunpflug
Telefon: +49 (0)951 - 863 1829
E-Mail: metaintbil@uni-bamberg.de
Website: https://www.uni-bamberg.de/allgpaed/forschung/projekte/metaintbil/
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Die Europäische Union fördert zusammen mit dem BMBFSFJ über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) das Programm „Integration durch Bildung“ in Deutschland.