Voraussetzungen für das Lesenlernen − analog und digital

Bekanntmachung: 06.08.2024
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Handlungsfeld: Schlüssel- und Zukunftskompetenzen

Ziele der Fördermaßnahme

Der Elementarbereich ist in den vergangenen Jahren als erste Bildungseinrichtung von Kindern und als Basis des Bildungswesens anerkannt worden – unter anderem haben alle Bundesländer Bildungspläne veröffentlicht, die die inhaltliche Ausgestaltung der frühpädagogischen Arbeit rahmen. Der sprachlichen Bildung wird in den Bildungsplänen aller Länder jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet – zurecht, denn Sprachvermögen ist eine Schlüsselkompetenz. Sie ist für erfolgreiches Lernen genauso wichtig wie für beruflichen Einstieg und berufliche Entwicklung und – nicht zuletzt: für eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Anschließend an die bisherige Forschungsförderung des BMBFSFJ im Bereich der frühen Bildung soll mit der aktuellen Förderrichtlinie daher die frühe Leseförderung in den Blick genommen, auch in Anbetracht fortschreitender Digitalisierung in allen Lebensbereichen. 

Die Fördermaßnahme verfolgt die folgenden Ziele:

  • Methoden zu entwickeln, um Kinder unter Berücksichtigung ihrer (auch sprachlich) diversen Ausgangsvoraussetzungen bestmöglich auf das Lesenlernen in der Grundschule vorzubereiten um den Erwerb der Basiskompetenz Lesen zu stärken,
  • die Potenziale analoger wie digitaler Medien für die Förderung der Auseinandersetzung mit Schrift und Sprache für das Lesenlernen bereits in der frühen Bildung zu nutzen und zu verbessern,
  • Möglichkeiten, Potenziale und mögliche Grenzen einer Verschränkung von analogen und digitalen Wegen dieser Auseinandersetzung zu erforschen und wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen für die Bildungspraxis bereitzustellen.

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Voraussetzungen für das Lesenlernen − analog und digital“ im Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung, Bundesanzeiger vom 06.08.2024

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